Die Wildkatze in unserer Umgebung

Auch im Groß-Zimmerner Wald?

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Quelle: Armin Bürgel, BUND Waldeck-Frankenberg

 

In letzter Zeit ging oft das Gerücht herum, dass eine Wildkatze gesichtet worden sei. Anfangs war man über die Beobachtungen einiger Personen sehr skeptisch, doch als immer mehr Leute meinten eine Wildkatze gesehen zu haben, machten sich die Naturschutzbehörden und der BUND daran, einige Untersuchungen und Nachforschungen anzustellen.

 
Für Nachforschungen benötigt man erst mal einige Katzenhaare um festzustellen, ob es sich um eine Wildkatze oder um eine Hauskatze handelt. Aufgrund dessen wurde am 10. Januar 2013 der erste Lockstab vom ersten Kreisbeigeordneten Herr Fleischmann (siehe Artikel im Darmstädter Echo) im Messeler/Groß-Zimmerner Waldgebiet angebracht. Dies wurde in der Presse und zum Teil auch im Fernsehen berichtet.

 

Mittlerweile haben sich einige am Naturschutz interessierte Leute dazu bereit erklärt diese Aktion zu unterstützen und kontrollieren ca. alle 2 Wochen die Lockstäbe. Sie nehmen eventuelle Katzenhaar-Proben, die in einem Labor genetisch untersucht werden.
Die Lockstäbe, die im Wald aufgestellt werden, werden mit Baldrianextrakt eingeschmiert, um die Wildkatzen anzulocken. (Gesamt-Übersicht Lockstöcke im Kreis Darmstadt-Dieburg)

 
Die Proben werden in einer Datenbank erfasst, um festzustellen, ob es sich bei dieser Probe um eine bereits registrierte Wildkatzenhaarprobe handelt.
Erkennungsmerkmale der Wildkatze sind: ca. 4-5 kg, der dicke buschige Schwanz mit dunklen Ringen und stumpfen schwarzen Ende. Gebiete in denen sich Wildkatzen befinden sind z.B. der südliche Odenwald, Harz, Spessart, Hessische Bergwald, Eifel, Hunsrück, Pfälzer Wald und im Fichtelgebirge.

 
In Deutschland leben ca. 5000-7000 Wildkatzen. Die Lebensdauer einer Wildkatze beträgt in freier Natur ca. 7-10 Jahre. In Gefangenschaft werden sie meistens älter als 15 Jahre.
Eine Wildkatze bekommt pro Wurf ca. 2-4 Junge. Es kann aber auch vorkommen, dass sie auch einmal 6 Junge bekommt, was aber sehr selten ist.

 
Derzeit läuft ein über die nächsten 20-30 Jahre angelegtes Waldvernetzungsprojekt, durch das verinselte Wildkatzenpopulationen miteinander vernetzt werden sollen.

aktualisiert am: 13.06.2018 von: Hans-Peter Wejwoda
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